Dies & Das

Heiteres, Nachdenkliches, Kunstvolles und Unterhaltsames

Auf dieser Seite teile ich mit euch eigene Fundstücke sowie Hinweise, die mir Teilnehmer*innen, Kolleg*innen und Freund*innen zukommen lassen. Vielen herzichen Dank dafür! Die neuesten Beiträge werden unten angefügt.

Der Rowohlt Verlag hat einen Blog eingerichtet, in dem Autor*innen des Verlages Texte dazu posten, wie sie die Pandemie erleben:

CORONA-ERZÄHLBOX in Münsters guter Stube

ZUHAUSE(N), ein künstlerisches Projekt und ein Schreibaufruf des LWL-Museums für Naturkunde in Münster. Eine Einladung, mitzumachen und Teil eines Kunstwerkes zu werden.

Hanns-Josef Ortheils AUTORENBLOG

Bei Anruf Gedicht
Lyrik am Telefon? Das Stuttgarter Ensemble macht's möglich © Alexas Fotos / Pixabay

Gemeinsam mit dem Schauspiel Stuttgart ruft das Deutsche Literaturarchiv Marbach Literaturenthusiasten an. Ab dem 25. Mai tragen SchauspielerInnen dann telefonisch Gedichte vor. Für den Service können sich HörerInnen kostenfrei anmelden. Und hier geht's zur Internetseite des Literaturarchivs Marbach.

Einfach mal wieder schlendern!

Schlendern von Konstantin Wecker

Einfach wieder schlendern,

über Wolken gehn

Und im totgesagten Park

Am Flussufer stehn.

Mit den Wiesen schnuppern,

Mit den Winden drehn,

Nirgendwohin denken,

In die Himmel sehn.

Und die Stille senkt sich

Leis' in dein Gemüt.

Und das Leben lenkt sich

Wie von selbst und blüht.

Und die Bäume nicken

Dir vertraulich zu.

Und in ihren Blicken

Find'st du deine Ruh.

Und die Stille senkt sich

Leis' in dein Gemüt.

Und das Leben lenkt sich

Wie von selbst und blüht.

Und die Bäume nicken

Dir vertraulich zu.

Und in ihren Blicken

Find'st du deine Ruh.

Muss man sich denn stets verrenken,

Einzig um sich abzulenken,

Statt sich einem Sommerregen

Voller Inbrunst hinzugeben?

Lieber mit den Wolken jagen,

Statt sich mit der Zeit zu plagen.

Glück ist flüchtig, kaum zu fassen.

Es tut gut, sich sein zu lassen.

Einfach wieder schlendern

Ohne höh'ren Drang.

Absichtslos verweilen

In der Stille Klang.

Einfach wieder schweben,

Wieder staunen und

Schwerelos versinken

In den Weltengrund.

Glück ist flüchtig, kaum zu fassen.

Es tut gut, sich sein zu lassen.

Einfach wieder schlendern,

über Wolken gehen
Und im totgesagten Park

Am Flussufer stehn.

Mit den Wiesen schnuppern,

Mit den Winden drehn,

Nirgendwohin denken,

In die Himmel sehn.

Quelle: Musixmatch

Digitale Ausstellung "Biedermeier-Phantasma" auf Burg Hülshoff:
Hörenswerte Ankündigung in WDR 5 Scala; Sehenswerte Ausstellung!

Dichter-Lesungen online
Dichterlesen.net ist ein Projekt des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB) und seit dem 3. Oktober 2015 online. Das Herzstück des Projektes bildet das Online-Tonarchiv, in welchem die Audio-Aufnahmen literarischer Veranstaltungen (u.a. Lesungen, Diskussionen, Werkstattgespräche und Colloquien) der beteiligten Institutionen weltweit zum kostenfreien Nachhören angeboten werden.
Dichterlesen.net wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach (DLA), dem Literaturhaus Basel, dem Literaturhaus Stuttgart und der Stiftung Lyrik Kabinett München betrieben. Gemeinsam haben es sich die kooperierenden Einrichtungen zum Ziel gesetzt, ihre Veranstaltungsmitschnitte, die bis zu einem halben Jahrhundert deutscher und internationaler Literaturgeschichte abbilden, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Im Krisenmodus? - Corona und die Emotionen
WDR 5 Das philosophische Radio. Neben allen gesellschaftlichen Konsequenzen hat die Corona-Krise auch viele innerliche, viele emotionale Folgen. Was macht das mit unseren Gefühlen? Studiogast: Gunter Gebauer, Philosoph; Moderation: Jürgen Wiebicke.

"Wir sind zerbrechlich" - Ein Bericht über Internationale Lyrik im Vorgarten von Marion Lohoff-Börger

Kreativ Anstecken!
Wunderbare Idee, die dem Anliegen dieses Blogs sehr verwandt ist: Eine weltweite Aktion lädt dazu ein, sich gegenseitig mit Geschichten anzustecken, statt mit dem Virus: Spread stories, not the virus!

„Ich halte die Kultur für systemrelevant“
Joern Hinkel, Intendant der Bad Hersfelder Festpiele, in den Westfälischen Nachrichten vom 16.4.2020


"Wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zu Grunde gehen"
Friedrich Nietzsche 1844-1900 






I must not fear. 
Fear is the mind-killer. 
Fear is the little death that brings total obliteration. 
I will face my fear. 
I will permit it to pass over me and through me. 
And when it has gone past I will turn the inner eye to see its path. 
Where the fear has gone there will be nothing. 
Only I will remain.

Ein sehr empfehlenswertes Rezept gegen die Angst: Mascha Kaleko

So sieht Münster in Corona-Zeiten aus: Münster above

Quarantäne mit Kunst. Ein Must-See! Unbedingt! Hier:



Chorleben: Phemios Kammerchor mit Küssen verboten! 

Epidemien in der Literatur in DIE ZEIT-Online

Was mich tröstet. Eine Mini-Format bei Deutschlandfunk Kultur. Eine Fundgrube!

Center for Literature (CfL), Burg Hülshoff: Mediathek und Free-Care-Paket. Hier findet ihr auch ein Video aus der Werkstatt des Wörterbuchs der Fürsorge, sowie ein Interview, das am gleichen Ort geführt wurde und insbesondere die Atmosphäre gemeinsamer Kreativität beschreibt.

Neue Lyrik im O-Ton Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung: Lyrikempfehlungen 2020

MY HOME IS MY BURGTHEATER, vor allem No 12, in der Dörte Lyssewski den Goethe-Text "Die Natur" liest.

Hope@Home, vor allem die Ausgabe mit Robert Wilson und seinem Gedicht "stay home", musikalisch begleitet mit der Gnossienne von Eric Satie.

Matthias Horx: Blick in die Zukunft

Stephan Us und seine Stille-Aktion

Jan Wagner: Alles kann ein Gedicht werden


...diese Sammlung freut sich auf weitere tolle Tipps von euch!

Sehr herzlich möchte ich an dieser Stelle ganz besonders Elfriede Lenzen danken, die mit technischem Knowhow, Begeisterung und Tatkraft diesen Blog ehrenamtlich eingerichtet und mich ins Handling eingeführt hat.



Fundstücke auf der Wiese des Künstlers Michail Stamm, Billerbeck