Lenz

Das Wort Lenz begegnet mir in diesen Tagen in Form von Blumen wie Lenzrose oder Lenzveilchen. Von da aus gelange ich zu alten Liedern wie Nun will der Lenz uns grüßen oder Veronika der Lenz ist da. Mein Gedankenkarussell dreht sich weiter: Lenz steckt auch in faulenzen. Im Plural sind es die Lenze, die wir so auf dem Buckel haben. Mitten in dieses Gedankenspiel hinein flattert ein Kalenderblatt, dem ich folgendes entnehme:
Schon seit dem 18. Jahrhundert ist das Wort Lenz nur noch in der Dichtersprache zu finden. Im 15. Jahrhundert verdrängte dann der Frühling den uralten Lenz. Lenz kommt ursprünglich aus dem Althochdeutschen. Es bedeutet lang und bezieht sich auf das länger werden der Tage. Es gibt sogar ein Adjektiv: lenzlich und ein Verb: lenzen.


Warum nicht den
Lenz zu neuem Leben erwecken? Der Frühling muss ja deshalb nicht gleich verschwinden.

Elisabeth





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